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Vieraskieliset / auf-deutsch

Sie ju­beln al­le­samt

Siionin Lähetyslehti
Vieraskieliset / auf-deutsch
19.2.2016 11.03

Juttua muokattu:

1.1. 23:26
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An die­ser Stel­le des Buc­hes Je­sa­ja wird be­rich­tet, wie die Trümmer Je­ru­sa­lems sich freu­en kön­nen: „Seid fröh­lich und rühmt mi­tei­nan­der, ihr Trümmer Je­ru­sa­lems!“ Gott trös­tet sein Volk und er­löst Je­ru­sa­lem. (Jes 52,9.)

In den frühe­ren Pha­sen der Bi­bel­gesc­hich­te wan­der­te das Volk vier­zig Jah­re lang in Rich­tung auf Ka­naan. So bef­rei­te Gott sein Volk von der ägyp­tisc­hen Knechtsc­haft.

Die Er­lö­sungs­gesc­hich­te Got­tes ent­hält das Ziel, dass mög­lichst vie­le Mensc­hen un­ge­ach­tet des Zei­tal­ters zum Him­mel kom­men würden.

Chris­tus bringt die Ret­tung

Je­sa­ja hat die Prop­he­tie zu der Zeit gesch­rie­ben, als das Exil des Vol­kes Is­ra­el in Ba­by­lo­nien zu En­de geht. Von den frem­den Ver­hält­nis­sen und von der Ge­fan­gensc­haft kom­mt man nach Hau­se und in die Frei­heit.

Der Prop­het sieht schon weit ent­fernt die von Gott ge­ge­be­ne Frei­heit, die Bef­rei­ung von Je­ru­sa­lem (Jes 52,9). Vor­bild­lich schaut er schon den Er­lö­ser, Je­sus Chris­tus an, der die von Gott be­rei­te­te Ret­tung für al­le Völ­ker bringt: „– – ein Licht zur Of­fen­ba­rung für die Hei­den und zur Her­r­lich­keit dei­nes Vol­kes Is­ra­el.“ (Lk 2,32.)

Gott ist gnä­dig

Sei­ner­zeit mur­r­te das Volk wäh­rend der Wüsten­wan­de­rung. Auch im Exil kon­n­te das Volk nicht im­mer auf die Fürsor­ge Got­tes vert­rau­en. Der Herr ist je­doch gnä­dig und führt. Lu­kas hat in sei­nem Evan­ge­lium das Gleich­nis Jesu von dem ver­lo­re­nen Sohn, der das vä­ter­lic­he Zu­hau­se ver­gaß und im Ung­lau­ben leb­te. Der Va­ter hat­te Er­bar­men mit dem be­reu­en­den Sohn und kam ihm ent­ge­gen (Lk 15,11–32). Der Va­ter er­barmt sich auch der gan­zen Welt: „Als aber die Zeit erfül­lt war, sand­te Gott sei­nen Sohn“ (Gal 4,4.) Das ge­bo­re­ne Kind war der Er­ret­ter der Welt.

Die Botsc­haft von dem Frie­den vor­wärts

Der Überb­rin­ger der Freu­den­botsc­haft bringt die Nach­richt von Frie­den und Er­ret­tung (Jes 52,7).

Die Nach­richt wur­de Hun­der­te von Jah­ren vor der Ge­burt Chris­ti verkün­digt: „Sagt un­ter den Hei­den: Der Herr ist Kö­nig. Er hat den Erdk­reis gegrün­det, dass er nicht wankt.“ (Ps 96,10.)

Gott ist Schöp­fer und Er­lö­ser. Der von ihm ge­sand­te Sohn, Je­sus Chris­tus, schickt die Sei­nen weg, dass sie die Botsc­haft von dem Frie­den wei­terb­rin­gen. Der Ver­fas­ser des Rö­merb­rie­fes erin­nert sich an die Prop­he­tie Je­sa­jas: „Wie sol­len sie aber pre­di­gen, wenn sie nicht ge­sandt wer­den? Wie denn gesch­rie­ben steht: Wie lieb­lich sind die Füße der Freu­den­bo­ten, die das Gute verkün­di­gen!“ (Röm 10,15.)

Die Freu­den­botsc­haft des Reic­hes Got­tes wird laut dem Mis­si­ons­be­fehl in al­le Welt geb­racht (Mt 28,18–20). In das Herz des Emp­fän­gers kom­mt Frie­de und An­teil an der Ret­tung.

Freu­de in dem Her­rn

Der Berg Zion, der in dem Buch von Je­sa­ja manch­mal ge­nan­nt wird, be­zeich­net das Reich Got­tes, das geist­lic­he Je­ru­sa­lem. Die Mau­er Zi­ons hat ih­re Wäch­ter (Jes 52,8). So hat auch der Be­woh­ner des Ber­ges Zion, der sich auf Gott ver­läs­st: „Denn er hat sei­nen En­geln be­foh­len, dass sie dich behü­ten auf al­len dei­nen We­gen.“ (Ps 91,11.)

Auf dem Berg Zion er­lebt man ei­ne wirk­lic­he Freu­de in dem Her­rn. Die Botsc­haft von Ret­tung und Bef­rei­ung läs­st die Her­zen ju­beln. Die Botsc­haft von Weih­nach­ten wird durch die Botsc­haft von Os­tern, von der Ret­tung er­gänzt. In der von Chris­tus er­lös­ten Stadt, in dem aus dem Him­mel he­rab­ge­kom­me­nen, neu­en Je­ru­sa­lem wird ein Fest vom Evan­ge­lium ve­ran­las­st mit Frie­den und Freu­de ge­fei­ert (s. Of­fb 21,2).

Für die Ewig­keit

Gott hat al­les gesc­haf­fen, er er­hält und lei­tet al­les. Er be­geg­net uns in den Schick­sa­len der Völ­ker und spricht uns in den Le­ben­se­reig­nis­sen (Die christ­lic­he Leh­re, KO 4/1948). Die Kraft des göt­t­lic­hen Ar­mes dau­ert ewig­lich. Al­le En­den der Welt dürfen die von ihm be­rei­te­te Ret­tung se­hen. (Jes 52,10.) Er kann ei­nen auf Ir­r­we­ge ge­ra­te­nen Mensc­hen, ei­ne Stadt oder ei­ne Na­ti­on ret­ten. Er hat den Mensc­hen für die Ewig­keit gesc­haf­fen. In die­se Rich­tung wan­dert das Volk Got­tes.

Juha Sep­pä­lä, Über­set­zung: R.H.

Teks­tis­sä kä­si­tel­lään seu­raa­vaa raa­ma­tun­koh­taa: Jes 52,7–10

Jul­kais­tu Sii­o­nin Lä­he­tys­leh­des­sä 12/2015

31.5.2020

Jee­sus sa­noi: "Jos te ra­kas­tat­te mi­nua, te nou­da­tat­te mi­nun käs­ky­jä­ni. Minä kään­nyn Isän puo­leen, ja hän an­taa teil­le toi­sen puo­lus­ta­jan, joka on kans­san­ne ikui­ses­ti. Tämä puo­lus­ta­ja on To­tuu­den Hen­ki." Joh. 14:15-17

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